TÜV Thüringen INSIDER: Sicherheit in H2-Werkstätten - Wasserstoffmobilität für Busse und Nutzfahrzeuge sicher gestalten
Mit dem zunehmenden Einsatz wasserstoffbetriebener Busse und Nutzfahrzeuge verändert sich der Werkstattbetrieb grundlegend. Verkehrsunternehmen, Flottenbetreiber und Servicewerkstätten stehen vor der Aufgabe, neue Fahrzeugtechnologien sicher, rechtskonform und wirtschaftlich instand zu halten. Wasserstoff ist dabei kein unbekannter Energieträger - wohl aber einer mit spezifischen Eigenschaften, die angepasste technische, organisatorische und personelle Maßnahmen im Werkstattumfeld erfordern.
Gerade bei schweren Nutzfahrzeugen und Bussen mit Wasserstoff- bzw. Brennstoffzellenantrieb kommen hohe Speichermengen, komplexe Drucksysteme und Hochvoltkomponenten zum Einsatz, von denen bei unsachgemäßem Umgang Gefährdungen ausgehen (können). Gleichzeitig zeigen jedoch Erfahrungen aus Fahrzeugtechnik und Industrie: Bei konsequenter Umsetzung geeigneter Schutzmaßnahmen lassen sich Wartung, Reparatur und Diagnose sicher beherrschen.
Für Werkstattbetreiber ist dabei nicht nur die Fahrzeugtechnik relevant, sondern das Gesamtsystem Werkstatt. Die DGUV Information 209-072 konkretisiert die Anforderungen für Arbeiten an wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen und verbindet arbeitsschutzrechtliche Pflichten mit dem Stand der Technik. Sie adressiert insbesondere die Besonderheiten von Bus- und Nutzfahrzeugwerkstätten - von der Gefährdungsbeurteilung über Explosionsschutz bis hin zur Qualifikation des Personals.
Unser kostenfreier TÜV Thüringen INSIDER ordnet diese Anforderungen speziell für Werkstätten von Bussen und Nutzfahrzeugen ein und zeigt, wie Wasserstoffmobilität sicher, wirtschaftlich und organisatorisch beherrschbar umgesetzt werden kann - unabhängig davon, ob es sich um interne Betriebswerkstätten oder Dienstleistungen für Dritte handelt.
Unsere Experten betrachten unter anderem die folgenden Schwerpunkte:
- Wasserstoff in Bussen und Nutzfahrzeugen: Sicherheitsrelevante Komponenten
- Werkstattbetrieb und Gefährdungsbeurteilung: Schutzmaßnahmen, Gefahrstoffe
- Explosions- und Brandschutz: Konzepte und organisatorische Maßnahmen.
- Werkstattausstattung: Anforderungen an Hallen, Gruben, Deckenbereiche, elektrische Betriebsmittel und Erdung
- Die „Wasserstofftankstelle“ als Teil der Infrastruktur einer Werkstatt für Nutzfahrzeuge
- Arbeiten an wasserstoffführenden und HV-Systemen
- Qualifikation des Personals: Anforderungen an Unterweisung, Fachkunde und Verantwortlichkeiten im Werkstattalltag
Die Veranstaltung richtet sich an Betreiber von Bus- und Nutzfahrzeugwerkstätten - intern wie extern, kommunal wie privatrechtlich - sowie an Verantwortliche aus Technik, Instandhaltung, Arbeitssicherheit und Fuhrparkmanagement, die:
- wasserstoffbetriebene Fahrzeuge sicher warten und reparieren müssen,
- ihre Werkstätten technisch und organisatorisch weiterentwickeln,
- regulatorische Anforderungen frühzeitig und praxisnah umsetzen wollen.
Nutzen Sie den INSIDER, um Wasserstoff im Werkstattbetrieb nicht als Sonderfall, sondern als beherrschbare Antriebstechnologie mit klaren Regeln und Zuständigkeiten zu betrachten.
Ihr Mehrwert
- Klarheit über Anforderungen an Werkstätten für H₂-Busse und -Nutzfahrzeuge
- Praxisnahe Einordnung der Vorgaben für interne und externe Werkstätten
- Sicherheit bei Planung, Umbau und Betrieb bestehender Werkstattinfrastruktur
- Konkrete Hinweise zu Qualifikation, Organisation und Verantwortlichkeiten
- Austausch auf Augenhöhe mit Experten und anderen Werkstattbetreibern
Veranstaltungsprogramm
- Fachvortrag
- Diskussion & moderierter Erfahrungsaustausch
2 Seminarstunden
1 Tag
VDSI Punkte Brandschutz: 0
VDSI Punkte Managementsysteme: 0
VDSI Punkte Gesundheitsschutz: 0
VDSI Punkte Security: 0
VDSI Punkte Umweltschutz: 0
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Veranstaltungsnummer: TTIN2026-08
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