Weiterbildung & Fortbildung im Bereich Elektrotechnik
Unsere Weiterbildungen in der Elektrotechnik:
Die DGUV V 3 schreibt vor, dass elektrotechnische Arbeiten nur von Elektrofachkräften (EFK) oder unter deren Anleitung und Aufsicht verrichtet werden dürfen.
Aufgabe der Elektrofachkraft (EFK) ist es, dafür zu sorgen, dass elektrische Anlagen und Einrichtungen sicher betrieben werden. Dazu gehören der störungsfreie Betrieb sowie die Sicherheit des Bedienpersonals.
Im Lehrgang erlangen die Teilnehmer die notwendigen Kenntnisse, um sicher definierte Aufgaben an oder in der Nähe von elektrischen Arbeitsmitteln auszuführen. Es werden Gefahren des elektrischen Stromes, nötige Schutzmaßnahmen und die möglichen Aufgaben besprochen, die unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft übernommen werden können.
EUP mit Prüfhelferqualifikation dürfen nach entsprechender Einweisung und als Mitglied im Prüfteam auch regelmäßige Prüfungen an elektrischen Arbeitsmitteln im Unternehmen durchführen.
Im Lehrgang erlangen die Teilnehmer Kenntnisse, die sie in die Lage versetzen neben der Prüfung von ortsveränderlichen elektrischen Arbeitsmitteln auch die Be- und Auswertungen der Prüfergebnisse als befähigte Person selbstständig durchzuführen.
Das Seminar erfüllt die Anforderung an die jährliche Unterweisung mit dem Ziel, den Kenntnisstand aufzufrischen, zu ergänzen und zu festigen.
Gemäß DGUV V 3 und der TRBS 1201 "Prüfung von Arbeitsmitteln" ist der Unternehmer für das Prüfen der elektrischen Anlagen, Betriebsmittel und Arbeitsmittel verantwortlich.
Unternehmer bzw. Leiter von Betrieben, Institutionen oder Behörden sind für die regelmäßige Prüfung der elektrischen Anlagen und Betriebsmittel verantwortlich, um eine hohe Arbeitssicherheit zu gewährleisten.
Gemäß DGUV V 3 und der DIN VDE 0105, DIN VDE 0100 Teil 600 ist der Unternehmer für das regelmäßige Prüfen der elektrotechnischen Anlagen verantwortlich.
In der betrieblichen Praxis sind die Geschäftsführer/Unternehmer oftmals selbst keine Elektrofachkräfte und können somit die Fachverantwortung in diesem Bereich nicht übernehmen.
Verantwortliche Elektrofachkräftesind ein wichtiger Bestandteil des Arbeitssicherheitskonzeptes im Unternehmen. Ihr Wissen sollte immer auf dem aktuellen Stand abrufbereit sein, um Gefahren zu verringern und Unfälle zu verhindern.
Das Betreiben, Bedienen und Arbeiten an elektrischen Anlagen kann mit Gefahren verbunden sein. Zur Gefährdungsvermeidung gehört es zu den Grundpflichten eines Unternehmers, Personen zu schulen, denen die Schaltberechtigung erteilt werden soll.
Die Fortbildung dient dem Erhalt der Kenntnisse für das Bedienen von Schaltanlagen bis 36 kV (Schaltberechtigung Mittelspannung).
Der Lehrgang informiert die Teilnehmer über sicherheitstechnische und organisatorische Maßnahmen sowie Anforderungen an Ausrüstung und Qualifikation, die notwendig sind, um Arbeiten an elektrischen Anlagen unter Spannung ausführen zu dürfen.
DIN EN 61439 und DIN EN 60204 sowie andere Vorschriften sollen bei Planung und Errichtung von Niederspannungsschaltanlagen den Schutz von Personen und auch der Anlage selbst sicherstellen.
DIN EN 50522 (VDE 0101-2) definiert Anforderungen an Projektierung und Errichtung von Erdungsanlagen für elektrische Anlagen mit einer Nennwechselspannung über 1 kV. Es soll der sichere und störungsfreie Betrieb der Anlage garantiert sein.
Die Teilnehmer erhalten in diesem Lehrgang fundierte Kenntnisse über moderne und marktrelevante Komponenten der industriellen Automatisierungstechnik. Sie lernen Anlagen, die mit einer SIMATIC S7 SPS (300er, 400er, 1500er und 1200er) gesteuert werden, zu betreuen.
Die im Grundlehrgang SPS SIMATIC S7 erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten werden vertieft und erweitert, um die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, strukturierte SPS-Programme zu erstellen und in Betrieb zu nehmen.
Sicherheitsbeleuchtung dient dem gefahrlosen Verlassen von Gebäuden. Sie ist integrativer Bestandteil eines Sicherheitskonzeptes.
Die ordnungsgemäße Prüfung von Sicherheitsbeleuchtungen sowie ein qualitativ hochwertiges und sicheres Arbeiten als befähigte Person sind nur möglich, wenn das Wissen immer auf dem aktuellen Stand ist.
Rufanlagen, die für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Alten- oder Seniorenwohnheime und Justizvollzugsanstalten vorgeschrieben sind, unterliegen der DIN VDE 0834-1 "Geräteanforderungen, Planen, Errichten und Betrieb".
Gefährdungsbeurteilungen sollen sicherstellen, dass von Arbeitsmitteln und Anlagen geringstmögliche Risiken für die Beschäftigten ausgehen. Der Arbeitgeber muss sich gemäß § 5 ArbSchG und § 3 BetrSichV mit der betrieblichen Situation auseinandersetzen und entsprechende Gefährdungsbeurteilungen erstellen.
Bauwerke, Anlagen und deren technische Einrichtungen sind durch Blitzschlag und andere elektromagnetische Störquellen gefährdet.
An elektrischen Energieverteilungsanlagen von Betriebsmitteln ist die Temperatur ein maßgeblicher Hinweisgeber sowohl für deren Sicherheit wie auch für deren Funktionsfähigkeit.
Die Teilnehmer werden mit den baurechtlichen Vorschriften bei der Errichtung von elektrischen Anlagen hinsichtlich des Brandschutzes nach den Sonderrichtlinien vertraut gemacht.
In diesem Seminar für elektrotechnisches Fachpersonal erhalten Sie umfassende Kenntnisse, um elektrische Ausrüstungen an Maschinen zu prüfen.
Die Schulung „Elektrofachkraft in der Industrie“ legt für Fachkräfte, die über einen Ausbildungsabschluss in einem anerkannten gewerblich-technischen Metallberuf verfügen, den Grundstein, um im Betrieb zur Elektrofachkraft (für den Niederspannungsbereich) im Sinne der DGUV Vorschrift 3 benannt zu werden und elektrische Arbeiten im industriellen Umfeld ausführen zu dürfen.
Das Seminar vermittelt die Grundlagen der Löttechnik und gibt den Teilnehmern ein fundiertes Verständnis des Lötprozesses.
Dieses kostenfreie Webinar zeigt kompakt und verständlich, wie Unternehmen ihre Elektroorganisation rechtssicher, praxistauglich und effizient gestalten.
Diese Schulung vermittelt die notwendigen Kenntnisse zur normgerechten und rechtssicheren Durchführung wiederkehrender Prüfungen von Stromerzeugungsanlagen (SEA). Im Fokus stehen die relevanten Anforderungen aus Betriebssicherheitsverordnung, DGUV-Vorschriften sowie den einschlägigen Normen für elektrische Geräte, Anlagen und Maschinen. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden typische Problemstellungen aus dem Prüfungsalltag analysiert und diskutiert. Der Erfahrungsaustausch unterstützt dabei, Unsicherheiten bei Sonderfällen systematisch auszuräumen.
Das Seminar vermittelt praxisorientiertes Fachwissen, um Batterie und USV-Anlagen planen, sicher betreiben, warten und instand halten zu können.
In diesem praxisorientierten Workshop erwerben die Teilnehmenden aktuelles Fachwissen zur Erst- und Wiederholungsprüfung Photovoltaikanlagen.
Das Seminar vermittelt Kenntnisse zu den wesentlichen Forderungen an die sichere Prüfung von Ladekabeln in der Elektromobilität.
Das Seminar vermittelt Wissen zu den wesentlichen technischen, organisatorischen und normativen Anforderungen für die sichere Installation und Prüfung stationärer Batteriespeicher.
Dieses E-Learning festigt die für EuP relevanten Grundlagenkenntnisse zur Elektrosicherheit und frischt vorhandenes Wissen praxisnah auf.
Das E-Learning unterstützt Unternehmen bei der regelmäßigen Unterweisung ihrer Elektrofachkräfte für festgelegte Tätigkeiten und vermittelt praxisnah die wesentlichen Anforderungen für ein sicheres Arbeiten.
Das E-Learning unterstützt Unternehmen dabei, ihrer Unterweisungspflicht nachzukommen und Elektrofachkräfte auf den aktuellen Wissenstand zu sicherheitsrelevanten Anforderungen zu halten.
Im Fortbildungslehrgang aktualisieren und vertiefen die Teilnehmenden ihr vorhandenes Fachwissen zur Planung, Prüfung, Instandhaltung und Funktionssicherheit von Rufanlagen. Behandelt werden aktuelle Anforderungen der DIN VDE 0834 sowie praxisrelevante Fragestellungen zur Betriebs- und Ausfallsicherheit, zu Prüfverfahren und zur Beurteilung typischer Mängel und Störungen.
Das Seminar vermittelt die notwendigen gesetzlichen Hintergründe sowie Methoden zur Erstellung der GBU und verweist auf die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtungsweise im Rahmen des betrieblichen Arbeitsschutzmanagements.
Die Betriebssicherheitsverordnung legt fest, dass Prüfungen in explosionsgefährdeten und Explosionsschutz beeinflussenden Bereichen nur durch geschultes Personal - sogenannte "zur Prüfung befähigte Personen im Explosionsschutz" - durchgeführt werden dürfen.
In der Jahresunterweisung werden die Kenntnisse der EUP zu den Gefahren des elektrischen Stromes und entsprechenden Schutzmaßnahmen aufgefrischt.
In der Jahresunterweisung lernen die Elektrofachkräfte für festgelegte Tätigkeiten technische, normative und gesetzliche Änderungen kennen. Ihr Kenntnis- und Wissensstand zu Regelungen und Anforderungen an Elektrofachkräfte wird gefestigt sowie aktualisiert. Praxisbeispiele und die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch runden das Seminar ab.