Wissensimpuls: Wärme-Resilienz 2030: Versorgungssicherheit neu denken – Biomasse als Stabilitätsanker

Seminarnummer: EUET037

Die Diskussion um die Wärmewende wird häufig auf CO₂-Reduktion und Technologiepräferenzen reduziert. Doch die zentrale Frage lautet zunehmend: Wie bleibt Wärmeversorgung in Deutschland langfristig verlässlich, bezahlbar und geopolitisch robust? Steigende Energiebedarfe, volatile Märkte, internationale Abhängigkeiten und regulatorische Dynamik verschieben den Fokus von reiner Dekarbonisierung hin zu Resilienz. Wärme ist kritische Infrastruktur und damit Teil der Sicherheitsarchitektur von Kommunen, Industrie und Wohnungswirtschaft.

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Webinar: Strategische Neubewertung der Wärmeversorgung

Das Webinar ordnet ein, welche Rolle Biomasse in einem resilienten Wärmesystem spielen kann: als regional verfügbare, grundlastfähige und speicherbare Energiequelle im Zusammenspiel mit elektrifizierten Lösungen und gibt eine strategische Perspektive auf Wärmesicherheit und Systemresilienz.

Nutzen 

  • Strategische Neubewertung der Wärmeversorgung unter Resilienzgesichtspunkten 
  • Einordnung von Biomasse als Sicherheits- und Stabilitätsfaktor 
  • Orientierung für Investitions- und Transformationsentscheidungen 
  • Impuls zur strukturierten Weiterentwicklung eigener Wärmestrategien

Zielgruppe

Strategische Entscheider in Kommunen und Versorgungsunternehmen, Geschäftsführungen und Werksleitungen, Verantwortliche für Energie- und Standortstrategie, Führungskräfte aus der Wohnungswirtschaft und Betreiber größerer Liegenschaften

Inhalt

Wärmesysteme unter Druck - warum Resilienz zur Führungsaufgabe wird

  • Wärme als kritische Infrastruktur
  • Geopolitische Abhängigkeiten und Preisrisiken
  • Systemstabilität als strategischer Wettbewerbsfaktor

Resilienz statt Monotechnologie

  • Warum einseitige Elektrifizierung Risiken birgt
  • Grundlastfähigkeit, Speicherbarkeit und Planbarkeit
  • Biomasse als strukturstabilisierender Systembaustein

Regionale Wertschöpfung und Versorgungssouveränität

  • Nutzung heimischer Ressourcen
  • Stärkung kommunaler und industrieller Eigenständigkeit
  • Versorgungssicherheit im ländlichen und urbanen Raum

Politischer Rahmen - Signalwirkung für strategische Entscheidungen

  • Wärmeplanungsgesetz als Strukturimpuls
  • CO₂-Bepreisung und Investitionslogik
  • Förderkulisse als Übergangsinstrument

Entscheidungsfragen für resilient aufgestellte Organisationen

  • Wie robust ist die eigene Wärmeversorgung heute?
  • Wo bestehen systemische Risiken?

Welche Rolle kann Biomasse im individuellen Technologiemix übernehmen?

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23.06.2026 - 23.06.2026
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