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BrandschutzWerkstatt - vom Wissen zu konkreten Handlungsschritten

In der BrandschutzWerkstatt erarbeiten die Teilnehmer Antworten auf diese Fragen und betrachten ausgewählte Aspekte ihrer Brandschutzorganisation, um priorisierte Handlungsfelder und nächste konkrete Umsetzungsschritte zu definieren. Sie kommen vom Wissen zum Handeln, indem sie mit eigenen Fragestellungen oder (möglichst anonymisierten) Auszügen aus betrieblichen Unterlagen arbeiten, um dafür strukturierte Handlungs- oder Klärungsansätze entwickeln, beispielsweise: 

  • Ausschnitt aus der Brandschutzorganisation, 
  • anonymisierte Aufgaben- oder Zuständigkeitsübersicht, 
  • Auszug aus einem Maßnahmenplan, 
  • Ausschnitt aus einer Brandschutzordnung, 
  • dokumentierte organisatorische Schwachstellen, 
  • Fragestellung zu Unterweisung oder Alarmorganisation, 
  • Ergebnisse einer internen Begehung,
  • konkrete Kommunikations- oder Abstimmungssituationen. 

Der Dozent ordnet Fragestellungen fachlich ein, moderiert die Bearbeitung und weist auf Grenzen der Beurteilbarkeit hin, ohne eine vollständige Prüfung der betrieblichen Brandschutzorganisation durchzuführen oder Unterlagen freizugeben. Das Augenmerk der Werkstatt liegt auf der Kompetenzentwicklung und Stärkung der Handlungssicherheit der Teilnehmer. 

  • Fachkompetenz: Die Teilnehmer übertragen vorhandenes Brandschutzwissen auf ausgewählte Aspekte ihrer betrieblichen Situation. 
  • Handlungskompetenz: Sie erkennen und strukturieren konkrete Handlungsfelder in ihrem Verantwortungsbereich und leiten nächste Schritte ab.
  • Methodenkompetenz: Sie nutzen Arbeitshilfen, um organisatorische Aspekte des betrieblichen Brandschutzes systematisch zu betrachten und zu dokumentieren.
  • Sozialkompetenz: Sie entwickeln nachvollziehbare Argumente für interne Abstimmungen und die Einbindung relevanter Beteiligter.
  • Reflexionskompetenz: Sie hinterfragen bestehende Abläufe, Zuständigkeiten und Dokumentationen und erkennen weiteren Klärungsbedarf. 

Als Ergebnis der BrandschutzWerkstatt verfügen die Teilnehmer - abhängig vom eingebrachten Fall – über konkrete Ergebnisse bzw. Lösungsansätze, die sie in einem persönlichen Transferplan festhalten (bspw. definierte Handlungsfelder und Priorisierungen, nächste betriebliche Schritte, einzubeziehende Personen oder Funktionen/Schnittstellen, geplante Umsetzungstermine).

Nach sechs bis acht Wochen unterstützt eine kurze Transfererinnerung per Mail die Teilnehmer nochmals in ihrem Tun:

  • Wurden festgelegte Schritte begonnen oder umgesetzt?
  • Wurde das Arbeitsergebnis aus der BrandschutzWerkstatt eingesetzt?
  • Wurden die Lösungs- oder Verbesserungsansätze weiterbearbeitet?
  • Besteht zusätzlicher Unterstützungsbedarf?

Nutzen

Nach der BrandschutzWerkstatt können die Teilnehmer:

  • ausgewählte Aspekte ihrer Brandschutzorganisation strukturierter betrachten,
  • erkannte Handlungsfelder nachvollziehbar dokumentieren,
  • organisatorische Zuständigkeiten und Schnittstellen gezielter hinterfragen bzw. überprüfen,
  • Handlungsfelder anhand transparenter Kriterien priorisieren,
  • notwendige interne Abstimmungen vorbereiten,
  • Verbesserungsbedarf verständlicher gegenüber relevanten Beteiligten darstellen,
  • nächste Schritte für den eigenen Verantwortungsbereich festlegen,
  • mit Handlungssicherheit ihre Brandschutzaufgaben wirksam erfüllen.

Zielgruppe

Personen mit Aufgaben im betrieblichen Brandschutz und vergleichbaren organisatorischen Verantwortlichkeiten

Seminarinhalt

  • Ausgangssituation strukturieren
    • konkrete betriebliche Fragestellung beschreiben
    • Verantwortungsbereich und Beteiligte einordnen
    • vorhandene Unterlagen und Informationslücken erfassen
    • angestrebtes Arbeitsergebnis festlegen
  • Organisatorische Aspekte betrachten (teilnehmerfallgetrieben)
    • Aufgaben und Zuständigkeiten
    • organisatorische Schnittstellen, interne Kommunikation, Abstimmung mit verantwortlichen Stellen
    • Unterweisungen und Übungen
    • Dokumentation und Nachverfolgung
    • Umgang mit festgestellten Mängeln
  • Handlungsfelder bewerten und priorisieren
    • Bedeutung und Dringlichkeit unterscheiden
    • Wissens- und Klärungslücken sichtbar machen
    • kurzfristige und weiterführende Schritte trennen
    • Verantwortliche und Beteiligte identifizieren
    • offene fachliche Prüfbedarfe dokumentieren
  • Maßnahmen intern vermitteln
    • Handlungsbedarf verständlich beschreiben
    • betriebliche Auswirkungen und Prioritäten erläutern
    • relevante Stakeholder einbeziehen
    • Entscheidungen und Ressourcenbedarfe vorbereiten
  • Umsetzung vorbereiten
    • nächste realistische Schritt festlegen
    • Verantwortlichkeiten und Termin benennen
    • erforderliche fachliche Unterstützung bestimmen
    • Nachverfolgung planen
Teilnahmebescheinigung

4 Seminarstunden
1 Tag

09:00 bis 12:15 Uhr

Erweiterte Grundkenntnisse im betrieblichen Brandschutz

VDSI Punkte Arbeitsschutz : 0
VDSI Punkte Brandschutz : 0
VDSI Punkte Managementsysteme : 0
VDSI Punkte Gesundheitsschutz : 0
VDSI Punkte Security : 0
VDSI Punkte Umweltschutz : 0

Nicht Bestandteil der BrandschutzWerkstatt sind:

  • ein vollständiger Brandschutz-Check des Betriebs,
  • eine Brandschutzbegehung,
  • die Erstellung oder Freigabe eines kompletten Brandschutzkonzepts,
  • die vollständige Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung,
  • die Prüfung baulicher oder anlagentechnischer Brandschutzmaßnahmen,
  • eine Bestätigung der Rechtskonformität,
  • eine behördliche, versicherungsbezogene oder sachverständige Bewertung. 

Die BrandschutzWerkstatt ist kein Grundlagenlehrgang und ersetzt keine gegebenenfalls erforderliche Qualifizierung für besondere betriebliche Funktionen im Brandschutz.

Mitzubringen sind zudem ausgewählte, möglichst anonymisierte Brandschutzunterlagen.

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Test - Slider

Wartung Leichtflüssigkeitsabscheider
Betrieb und Wartung von Abscheideranlagen nach DIN 1999 - 100 und DIN EN 858
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Mit der Herausgabe des Erlasses über die Wartung und Entleerung von Leichtflüssigkeitsabscheidern nach DIN 1999 - Voraussetzung zur Verlängerung der Entleerungsintervalle - besteht die Möglichkeit, Entleerungsintervalle auf bis zu 5 Jahre zu verlängern und durch eine Bedarfsentsorgung zu ersetzen.

Prüfung der elektrischen Ausrüstung von Maschinen - Gemäß DIN EN 60204-1 (VDE 0113) und DIN VDE 0105-100
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Freie Plätze : 100
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In diesem Seminar für elektrotechnisches Fachpersonal erhalten Sie umfassende Kenntnisse, um elektrische Ausrüstungen an Maschinen zu prüfen.

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Der Wissensimpuls zeigt auf, wie sich Unternehmen in Fragen der Energieversorgung zukunftssicher aufstellen können.

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System-Hydrauliker (TÜV®) – Hydraulik-Grundlagen verstehen und anwenden
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Das Seminar bietet einen fundierten Einstieg, um mit bzw. an hydraulischen Elementen arbeiten zu können.

Fortbildungslehrgang: Informationssicherheitsmanagement
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Dieser Lehrgang dient der Kenntnisauffrischung aller Informationssicherheitsbeauftragter und -manager mit entsprechenden fachlichen Vorkenntnissen.

Seminarbuchung: Jetzt passenden Termin & Ort wählen

19.01.2027 - 19.01.2027
Erfurt
395,00 €
Nettopreis (zzgl. MwSt.)
470,05 €
Bruttopreis (inkl. MwSt.)
 

Veranstaltungsnummer: FMBS027.01

Preisdetails:

Im Preis enthalten sind Seminarverpflegung, Lern- und Arbeitsmittel sowie Lehrmaterial in digitaler oder gedruckter Form.

Seminar:
395,00 €
Nettopreis:
395,00 €
zzgl. 19 % MwSt.:
75,05 €
Endpreis (Brutto)
inkl. 19 % MwSt.:
470,05 €
 
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